Unternehmen unterschätzen die Folgen Jedes zweite kleine respektive mittelständische Unternehmen in der EMEA-Region kann keinen Disaster Recovery Plan vorweisen. Sie nehmen daher das Risiko in Kauf, bei einem Ausfall der IT-Infrastruktur wirtschaftliche Schäden davonzutragen. Dies geht aus einer aktuellen Studie von Symantec hervor. Hierfür wurden im Oktober und November 2010 insgesamt 1288 den Unternehmen angehörige IT-Fachkräfte befragt, darunter 80 aus Deutschland. Ein häufig genannter Grund für die fehlende Absicherung ist die mangelnde Priorität, die Unternehmen dieser Thematik zuschreiben. Ebenso wurde häufig angegeben, dass ein Ausfall der IT für das Unternehmen gar nicht kritisch sei. Die Studie unterstellt diesen Firmen Leichtsinn. Auch bezüglich der Datensicherheit oder dem -verlust seien viele Unternehmen nicht ausreichend gerüstet, um im Ernstfall angemessen reagieren zu können. So würden die Unternehmen erst dann handeln, wenn es schon zu spät ist. Der finanzielle Schaden eines IT-Ausfalls betrage dabei durchschnittlich 2300 Euro. Darüber hinaus seien sich die Unternehmen nicht bewusst, dass ein derartiger Vorfall auch Kunden abschrecken könnte oder zu einer zeitweiligen Schließung zwingen könne. Quelle: IDG MAGAZINE MEDIA GMBH München IDG-Publikationen im Internet CIO - ChannelPartner - COMPUTERWOCHE - GamePro GameStar - IDG-Verlag - MacWelt - PC-Welt - tecChannel News vom März 2011 Virtual Desktop macht Uralt-Rechner tauglich für Windows 7 Eine Lösung für das Problem der raschen Veralterung von Computerhardware bietet das Startup  "Neverware". Es vernetzt seine Kunden mit einem virtuellen Server, nutzt dabei ältere Rechner als Client und macht sie damit fit für Programme mit hohen Anforderungen. "Zehnjährige Desktop-Computer, die etwa für Windows 98 ausgerichtet waren, laufen somit auch mit Windows 7 bestens", erklärt Neverware-Gründer Jonathan Hefter. Das Startup wirbt mit dem Slogan "Nie wieder neue PCs kaufen". Lösung für Schulen Herzstück der Idee ist ein Server in Pizzaschachtel-Größe, der als "JuiceBox" bezeichnet wird. Er beheimatet Prozessorleistung, Arbeitsspeicher und auch Betriebssystem für alle vernetzten Rechner und gibt den Nutzern das Gefühl, selbst die neueste Version etwa von Windows zu verwenden. Tatsächlich greifen sie dabei jedoch über das Netzwerk auf das Betriebssystem zurück, wobei Tatstatureingaben und Mausbefehle an die Software der zentralen Computereinheit geschickt werden und von dort das Bild für den Monitor zurückkommt. Nach der Vernetzung wird somit die eigene Festplatte oder lokal installierte Software für einen PC völlig überflüssig. Von dem Konzept, das wesentlich billiger und einfacher als bisherige virtuelle Desktops großer Unternehmen ist, könnten laut Hefter besonders Bildungseinrichtungen, NGOs oder Institutionen in Entwicklungsländern profitieren. "Die Hardware-Erneuerung alle vier Jahre kommt etwa Schulen sehr teuer. Unterbricht man die vorprogrammierte Veralterung, so spart das viel an Geld und Umweltfolgen", so Hefter gegenüber dem "Observer". Zwei Schulen in New Jersey verwenden das System bereits. Auskommen ohne Web-Software Mit einem ähnlichen Prinzip hat schon im Vorjahr NComputing aufhorchen lassen. Bei diesem verknüpft ein Chip Tastatur, Maus und Monitor mit einem entfernten Server im Web. Ein entscheidender Vorteil beider Ansätze gegenüber Online-Lösungen wie etwa Google Chrome OS dürfte sein, dass der Nutzer traditionelle Software statt bloß Programme aus dem Netz verwenden kann.